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Mittwoch, den 13. Januar 2010 um 12:12 Uhr |
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Update: Die Bilder der ersten Gallerien sind jetzt eingefuegt. s.u.
Wer nach Mumbai kommt, den erwartet das Leben. In aller Frische machten wir uns gegen 10 uhr morgens auf in Richtung Colaba. Das ist das Viertel mit den meisten "Attraktionen" und Touristen. Zuvor machten wir einen kurzen Abstecher zu Sabrina ins Büro, um kurz Hallo zu sagen und uns die letzten Tipps für den Tag zu holen.
Leider vergassen wir zum zweiten Mal den aus Deutschland mitgebrachten Schinken, der noch immer gut aufgehoben bei K.C. im Kühlschrank lag. ;) Wir frühstückten im Cafe vom Vortag und bestellten uns ein tellergroßes "Farmer-Omlett" mit Eiern, Oliven, Zwiebeln, ordentlich Knobloch, und Schinken - das alles serviert mit klassischem Vollkorn- und Weizentoast. Mit dabei war noch ein frisch gepresster Wassermelonensaft. Das Ganze mit zusätzlichen Wasserflaschen, für umgerechnet nur 2,20 €! Gut gestärkt ging es mit dem Taxi über eine Stunde durch den ewigen Smog nach Colaba. Nicht allein der Straßensmog benebelte uns wärend der wirklich heissen Taxifahrt durch den Berufsverkehr, sondern ein drei fingerbreit großes Loch neben Amaturenbrett. Es versorgte uns zusätzlich mit neuen Abgasen direkt aus dem Motorraum. Trotzdem genossen wir die Fahrt über die Sea Link Bridge, mit einem Super Ausblick auf den indischen Ozean und die Skyline.
Angekommen in Colaba, verging keine Minute, als uns von hinten ein freundlicher, dicker Inder anquatschte. Ob wir Schauspieler wären und nicht Lust hätten in einem Anno 1929 Bollywoodstreifen 2 englische Offiziere zu spielen. Wir lehnten dankend ab, da so ein Drehtag im Schniit um die 12 Stunden dauert und wir unsere Zeit in dieser Stadt lieber anders gestalten wollten. Es wäre mit Sicherheit ein großer Spaß geworden. :)
Ein paar Meter weiter trafen wir unseren Mann des Tages: Ganesh (benannt nach dem indischen Elefantengott). Ein 16 Jahre alter Straßenjunge, welcher uns in gebrochenem Englisch die neueste Blumenkollektion in Form von kleinen weissen Armbändchen verkaufen wollte. Es stellte sich aber schnell heraus, das Ganesh mehr drauf hatte, als kleine Bändchen zu verkaufen. Er zeigte uns sämtliche Hotspots von Colaba. Angefangen beim Gate of India, mit einem großen Vorplatz, der vor Gauklern und Lebenskünstlern strotzte. Da waren die üblichen Touri-Fotografen, die Armbänder und rote Punkte für ein langes Leben und riesige bunte Luftballons kaufen sollten. Überall bezirzten Männer ihre Cobras, prachtvoll geschmückte silberne Kutschen, so weit das Auge reicht. Dazu werden natürlich alle Varianten von Snacks angeboten. Angefangen von auf der Straße gerösteten Erdnüssen, bis hin zum selbstgemachten Wassereis - hmmmmm lecker.
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Donnerstag, den 14. Januar 2010 um 10:06 Uhr |
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Hier unser erster kleiner Bericht über das Essen in Bombay:
Frühstück im "Vrindavan" direkt um die Ecke an den Green Towers
Ein vegetarisches Sandwich und ein Cheese Sandwich. Beides sehr lecker und einwandfrei für umgerechnet knapp 1 €. Danach ein Masala Dosa: ein ca. 50 cm langes Crepes, gefüllt mit Kartoffeln, Erbsen, Zwiebeln, Lauch und jede Menge Gewürze. Dazu gab es eine scharf-würzige braune Sauce und eine beinahe neutral schmeckende Kokospaste. Zwei Stück für 1 €. Dazu ein frischer Mosambi Fruchtsaft - aus Ananas, Orange und Zitrone für 80 Cent das Glas.
Mittagessen im westlich geführten Bagle Internet Cafe in Bandra near Carter Road
Zwei Omelette Bagles, zwei Bananenmilchshakes und zwei Tassen indischen Tee für stolze 650 Rupis = ca. 10 € !
Abendessen im Beverly Hills von Bombay - Juhu
Vorspeise: Sheek Kabab und Chicken Tikka. Ein scharfes gegrilltes Fleisch ähnlich Chevapchichi und würzige kleine Hähnchenstücke - alles auf Zahnstochern aufgespießt. Dazu werden kleine Limettenscheiben gereicht.
Hauptgericht: Prawn Masala. Ein in extrem schmackhafter Sauce serviertes Fleichgericht was zusammen mit Knoblauchbrot, mit den Fingern gegessen wird. Alles zusammen mit Bier und Limonade für 3 Personen zum Preis von umgerechnet 14,50 €.
Alle Speisen waren sehr lecker und ein wahres Geschmackserlebnis. Wir hatten keinerlei Probleme mit Magen, Darm oder sonstiges. Aber bitte bedenken, scharfe Speisen können zweimal brennen. ;)
Vielen Dank an unseren Partner: www.mufa.de |
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Die letzten Stunden in Bombay und der Trip nach Goa |
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Freitag, den 15. Januar 2010 um 17:30 Uhr |
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Es ist 23:56 Uhr, und wir sitzen im Bus Richtung Goa und wir fahren gerade durch die Serpentinen, vor denen uns Sabrina 6 Stunden vorher gewarnt hatte. Alle anderen im Bus scheinen zu schlafen. Zumindest sind alle Vorhänge zugezogen. Wir liegen zusammen in unserem kleinen Schlafabteil auf der ersten Etage und neben uns ist ein Pärchen aus Japan, um die Ende 20, die schon sehr nach Goa aussehen;). Er spielt gekonnt mit einer faustgroßen Glaskugel in seiner Hand und seine Freundin leuchtet mit einem kleinen Laser auf sie, so das sich die schönsten Farben ergeben. Ein Foto verneinte er mit einem freundlichen Nicken, da es sich um einen sehr persönlichen Gegenstand zu handeln schien.
Weiter hinter uns ist eine Gruppe von 5 Franzosen und zwei Aussis . - Evan und Brian, die wir schon bei unserer ersten Rast kennengelernt hatten. Die zwei aßen jeder 3 Portionen Reis oder Nudeln und waren augenscheinlich und wie sie selbst sagten, seit heute "stoned as hell". Evan fanden wir später auf dem Boden des Busses friedlich schlafend. ;)
Bisher ist die Fahrtzeit schnell vorüber gegangen und wir hatten schon lustige Unterhaltungen mit den beiden Japanern und Evan und Brian. Die Kabinen sind sehr eng für zwei große Jungens wie uns aber einigermaßen gemütlich und das rote Licht auf dem Flur gibt dem Ganzen ein chilliges Flair.
Ansonsten waren die Tage heute und gestern eher stressig für uns.
Gestern haben wir den Morgen damit verbracht unseren Bericht zu schreiben und weitere Bilder zu sortieren. Gegen Mittag saßen wir bestimmt 3 Stunden im Internet Cafe . Zumindest hatten wir eine tolle Atmosphäre aber auch einige Plagegeister in Form von kleinen Moskitos.
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Samstag, den 16. Januar 2010 um 21:10 Uhr |
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Nach Bombay war Goa das Beste was uns passieren konnte. Raus aus Smog und Lärm, rein in die Natur und in die gefühlten 70´er. Wir landeten nach unserer stressigen aber lustigen Busfahrt bei Maria und Ihrem Mann im Silver-Moon-Hostel. Nach herzlichem Empfang wurde uns der Schlafraum gezeigt. Zum Glück gab es ein kostenloses "Upgrade", so dass wir in ein größeres Zimmer verlegt wurden. Die ganze Anlage ist malerisch schön, von Palmen umgeben und wird von den beiden familiär geleitet. Alles in allem - das Gesamtpaket schlechthin. Hier die Bilder dazu bei Flickr.
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