Abschied von Vietnam.
Mittwoch, den 24. Februar 2010 um 14:22 Uhr

Die letzten Tage in Vietnam kündigen sich an. Ein letztes Mal in das Bred of Life gehen, ein letztes Mal die herrliche Karte rauf und runter bestellen, ein letztes Mal mit den Bikes durch die City cruisen.
Der Flieger sollte pünktlich um 13.40Uhr abheben und gegen drei Uhr in Saigon landen. Unser Abschied von dieser verrückt, charmanten Stadt und unseren neuen Freunden sollte schwer fallen.
Saigon empfing uns mit brütender Hitze. Ein Wechselbad der Gefühle und der T-Shirts. Von wolkigen 24Grad, auf stechend heisse 35 in Saigon.

Streets of  Saigon

 

Die Stadt ist wirklich nur als Zwischenstop zu empfehlen, wozu uns von allen Seiten auch geraten wurde. Groß, voll, und laut ist es hier. Zum Feierabendverkehr platzen die Straßen aus allen Nähten. Wir haben uns den Spass gegönnt einmal mit dem Motorradtaxi, bei voller Rushhour in das "Backpacker-Vierel" zu fahren. Bei über 35Grad und das im Winter, war es wie eine Sauna mit tausend Auspuffen, schrecklich aber einmalig! Das Streetfood hier ist, wie auch anders zu erwarten, super lecker!

 

Es soll mit dem Boot über den Mekong Strom, nach Kambodscha gehen. Da uns drei Tage auf dem Boot definitiv zu lang erscheinen, fahren wir mit dem Bus bis kurz vor die Grenze und probieren dort unser Glück auf ein Boot zu kommen...

Vietnam hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen und es wird schwierig einen passenden Ersatz zu finden, falls es sowas überhaupt gibt. Wir wissen garnicht genau wo wir anfangen und aufhören sollen. Ist es die Landschaft? Ist das Essen? Sind es die Menschen? Vietnam ist alles zusammen und noch MEHR. Vietnam hat sich als ein Land der Kontraste und des Unglaublichen dargestellt.

Ob es der Fakt ist das hier Lehrer mehr respektiert werden als die eigenen Eltern oder die noch immer währende Jagd nach vermeindlichen Spionen aus dem Westen? Man findet, man entdeckt jeden Tag neue Dinge und das wichtigste, man entdeckt unbekannte Seiten an sich selbst! So hätten wir vorher niemals, ohne auch nur ein Wort vietnamesisch zu sprechen, eine Tour alleine und auf den Motorrädern, mitten durch die Berge unternommen. Wir hätten zuvor auch niemals Sachen gegessen, die wir nicht aussprechen können und die wir erst Recht nicht indentifizieren können. Doch diese "Sachen" haben uns gemundet! Und das nicht zu knapp!

Steven and Paul at lunch

Vietnam war eine Reise in die eigenen Sinne. Die Landschaft war ein Gedicht für unsere Augen, das Essen eine Symphonie für unseren Gaumen und die Menschen, wir können es nur noch einmal wiederholen herzensgut. Doch genug der Philosophie, es ist einfach ein junges Land, mit alter Geschichte und der schlichte Oberhammer! Fahrt hin und guckt es euch selber an, es lohnt sich!
Vietnam Danke für alles. Wir kommen wieder, garantiert!

Diashow Saigon

 

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