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Der Morgen begann heiss und drückend. Es war neun Uhr und die Hitze war wieder enorm. Unsere ganze Gruppe vom Vortag, Tommy (Finnland), Chen (Israel), Reut (Israel), Sascha (Kanada), Oliver (Deutschland) und Robin (England) machte sich dann nach dem Frühstück auf in die Stadt. Tommy startete den Tag mit einem der berühmten "Happy-Shakes", die man hier überall bekommt. Uns erstaunte und faszinierte das ganze Programm, welches uns angeboten wurde und alles war wie in einem Film.

So waren die grün bestückten Happy-Shakes und die dazu gehörigen Happy-Pizzas, keineswegs mit Oregano überzogen. ;-) Auf der Straße und in unserem preisbewussten Viertel (Lakeside) bekommt man alles angeboten, was einen so richtig aus dem Leben hauen kann. Vom der AK47 bis zum Opium. Unser Rikscha Fahrer, "Dan", hat auch die dazugehörige Karte offeriert: Normale Gewehre wie das AK 47 kosten 40$ das Magazin, Pistolen 20$ und Granaten gibt es für um die 100$. So zahlt man für die Version, mit "Bazooka auf Kuh" schiessen 150$ für die Kuh und 350$ für die Patrone. Hühner seien schon je nach Gewicht ab 5-10$ Dollar zu haben und "seine" Kunden würden im Schnitt 500$ da lassen. Welch irren Planeten wir doch bewohnen. So kamen wir nach dieser Vorstellung der "Karte" in der City an. Am Flussufer sammelt sich das ganze Touristenviertel und die besseren Hotels und Hostel´s. Wir schlenderten Richtung Markt und liefen an einigen Palästen und Tempeln vorbei. Nach einem Kilometer des Laufens hatte unsere ganze Gruppe hochrote Köpfe und die Hitze war nicht mehr zu verleugnen. Auf schnellstem Wege ging es in das nächste Restaurant. Es gab Indonesisch und kalte Getränke.

Nach dem Essen waren wir uns einig, das es keinen Sinn mehr macht in der Hitze umher zu laufen. Zumal wir die Einzigsten waren und kein Einheimischer freiwillig einen Fuß in die Sonne setzte. Zurück in unserem Hostel gab es für alle erstmal einen kalten Mango-Shake und ja, für Tommy gab es einen extra extra Happy-Shake. Der Nachmittag wurde nur im Schatten verbracht und abends sollte es wieder in das Lazy Gecko gehen. Dicke "Ausi-Burger", extra dicke Burger und mit wirklich allem belegt was man sich vorstellen kann, versüssten uns den Abend.

Die Stadt ist eine reine Ansammlung von Geschäften und Bar´s. Am Abend kann man ganz schön umher schlendern aber schöner ist es doch am Fluss oder einem der Seen. So zog es uns nach einer kurzen Visite der Stadt am Abend, wieder in die Gegend unserers Hostel´s. Schwerstens kriminell aber schöner und vor allem ruhiger als die Stadt. Der noch immer sehr warme Wind am Seeufer und das Konzert der Frösche waren wie aufeinander abgestimmt. Wir genoßen zusammen mit unseren neuen Freunden den Rest des Abends am See. Ein Minus hatte das Ganze jedoch: Moskitos in Massen! :-)
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