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Nun sollten wir also Zeuge der menschlichen oder besser, der uebermenschlichen Leistung werden und die Stadt im Dschungel besichtigen. Es ist die weltweit groesste Tempelanlage und das achte Weltwunder. Schon bei der Einfahrt in die langen, schier unendlichen Dshungelalleen, wird einem schnell bewusst, dass das was hier hinter den gruen bewachsenen Mauern liegt, gross und maechtig ist. Die Groesse haut einen regelrecht aus den Schuhen, spaetestens dann, wenn man einen kleinen Bereich des ueber 200qKm grossen Arials ablaufen moechte.

Wir starteten gegen sieben Uhr morgens um der groessten Hitze zu entgehen. Auch waren uns die drei Haupttempel fuer den Anfang genug, alles andere haette Tage in Anspruch genommen. Nachdem wir also auch Tommy aus den Federn gebruellt hatten ging es per Rikscha los. "Mr. T" war puenktlich am Hostel um uns abzuholen.
Angekommen am groessten Tempel Angkor Wat, wurde das richtige Ausmass klar. Riesig! Der "Eingang" war schon laenger und groesser, als wir es bis jetzt je gesehen hatten. Die Laenge der Wege werden auch ganz schnell klar sobald die liebe Sonne erscheint. Es ist ein schnelles Laufen durch die Sonnenabschnitte und ein ausgiebiges Erkunden der schattigen Ecken. Der Tempel ist gigantisch und wird entdeckten minuetlich neue Dinge. Zu sehen mit welcher Liebe zum Detail dies alles vor tausenden Jahren geschaffen wurde, ist tief beeindruckend! Es muessen Massen von Menschen diese Steine bewegt, bemeisselt und befestigt haben.

Die wuchtigen Wurzeln der Baeume leisten ganze Arbeit und setzen sich fest in jede Mauerspalte. So wachsen heute riesige Wuergefeigen auf den massiven Mauern und erobern Stueck fuer Stueck ihr Reich zurueck. In den Tempeln ueberkommt einen manchmal das "Indiana Jones Gefuehl", so sehr fuehlt man sich in eine andere Welt versetzt. Es sind keine Tempel in denen die aktuelle Religion vorherrscht, sondern vielmehr ein Platz des Uebermenschlichen. Jeder kann schlendern wo er moechte und es bleibt Zeit zum Verweilen, dies aber auch nur wenn nicht gerade eine Horde Japaner im Anmarsch ist. :-)
Der Tempel und die Natur vermitteln Urpsruenglichkeit. Die Geraeusche des Dschungels waren teilweise so laut, dass wir uns in "Diskolautstaerke" unterhalten mussten. Dieses Werk der Menschen, verbunden mit der starken Hitze und den Gefahren des Dschungels, muss wie von einer anderen Welt auf die Menschen von damals gewirkt haben. Uns packte es nach wenigen Minuten und wir kamen uns sehr klein vor, vor dieser Kulisse des Unbeschreiblichen. Die Hitze war jedoch beschreiblich und zwar wieder kochtopfheiss. Kaum Jemand lief mehr ohne Hut oder Schirm herum. Wir hatten beides nicht. Mit der Rikscha fuhren wir, tief beeindruckt von der Tempelstadt und dem Dschungel, wieder zu unserem Hostel.

Heute sollen sich dann auch die Wege unserer kleinen Reisegruppe trennen. Tommy goennt sich noch einen Tag laenger hier und wir fahren mit dem Nachtbus Richtung Sihanoukville und dort mit den Motorraedern die Kueste entlang. Strand wir kommen! :-)
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