| Auf Erkundungstour |
| Mittwoch, den 03. März 2010 um 16:09 Uhr |
|
Um halb sieben hieß es „aufstehen“. Den heutigen Morgen wollten wir nutzen und mit dem geliehenen Motorrad etwas durch die Gegend fahren. Wie immer war das Glück mit uns und wir haben eine Büffelherde beim morgendlichen Bad überrascht. Ein Anblick wie in einem Tierfilm und wir konnten soweit ran gehen wie wir uns trauten. Ziemlich nah aber mit gehörigem Respekt.
Bereits auf dem Weg in die nähere Natur und den Strand, waren uns mehrere Kuhherden auf der Straße begegnet. Außerdem hatten wir den Tipp erhalten mal die ganze Strandseite ab zufahren. Diesen Tipp gab es gestern, gratis zu einem gekauften Armband bei Chen (10 Jahre, Beruf: Armbandverkäufer), am Strand. Die Fahrt hatte sich schon nach den ersten Kilometern mit der einmaligen Landschaft und den Tieren gelohnt. Es sollte noch besser kommen als wir die halbfertigen Hotelruinen hinter uns gelassen hatten. Es eröffnete sich uns ein einmalig schöner Strand, verbunden mit dem Süsswasserzulauf aus dem Dschungelfluss und einer herrlichen Bucht.
Wir wollten jedoch noch weiter und fuhren in das innere des Hinterlandes. Rot staubige Straßen und Schlaglöcher die ihres Gleichen suchen. Den Berg hatten wir schon von weitem ausgemacht und seine Spitze sollte unser Ausguck werden. Doch zu unserer Überraschung waren die Traktorspuren, in denen wir die ganze Zeit gefahren sind, bald zu ende und es ging in tiefes Gras- und Buschland. Nach den ersten tiefen Löchern und immer dichter werdender Vegetation, dachten wir das erste Mal darüber nach das wir uns hier in ehemaligen Kriegsgebiet befanden. Landminen? Vorsichtig gewendet und wie auf Engelsfüßen raus da!
Am frühen Abend konnten wir unser Glück dann gar nicht mehr fassen. Wir fanden den Schlüssel des Rikscha Fahrers der uns jeden Morgen begrüßte. Auch er konnte sein Glück nicht fassen den Schlüssel wieder in seinen Händen zu halten. Die Revanche sollte nicht lange auf sich warten lassen. In den letzten zwei Gesprächen mit ihm hatten wir das Thema „was wollen wir noch in Kambodscha machen“. Unter anderem einen Angeltrip. Gesagt getan, waren wir für den nächsten Tag mit seinen Kumpels zum Angeln eingeladen. Da soll nochmal einer sagen Ehrlichkeit lohnt sich nicht. ;-) Die Diashow zum Tag
|



