Kurzer Besuch auf Ko Lanta
Mittwoch, den 17. März 2010 um 14:25 Uhr

Krabi hat den Charm einer Hafenstadt und hat wirklich keinen greifbar nahen Strand. Aus diesem Grund und natürlich wegen unseres unersättlichen Erkundungsdranges, setzten wir uns gegen zwölf Uhr in den Mini-Van nach Ko Lanta.

Ko Lanta

 

Die Fahrt glich einer Tour mit einem der getunten Wagen unserer Freunde. Einen Mini-Van mit solch einem dicken Sportauspuff gibt es wohl nur in Thailand. An alle zu Hause, ja, ein spitzen Sound und ja, es nervt nach ein paar Stunden. ;-)
Zweimal ging es dann mit der Fähre über einen mehr oder weniger breiten Meerarm, bis wir schließlich Ko Lanta erreicht hatten.

Die Insel gleicht soweit den bisher schon gesehenen Festland und den kleineren Inseln auf unserer "Four Island Tour". Mit Ausnahme des Strandes. Der Strand war ähnlich wie in Kambodscha überzogen mit Restaurants und Bars. Doch das Wasser und die Sauberkeit setzten einen neuen Maßstab. Glasklares Wasser und Muscheln in allen Formen und Farben.

Am Abend stiegen die kleinen brennenden "Fluglaternen" in den Himmel, die mittlerweile fast überall verboten sind. Zum Glück nicht hier, denn es war ein wirklich schönes Bild und untermauerte den absolut fantastischen Sonnenuntergang.

Unser Hostel oder sollten wir sagen "Spa Resort" Lantawadee, war absolut in Ordnung, wenn auch das "Spa" völlig umsonst im Namen auftaucht. Das einzige was Spa mäßig vorhanden ist, war der Graben mit dem algengrünen Wasser in dem man jeden Moment ein Krokodil vermutet hätte.

Es führten kleine Wege zu den einzelnen Bungalows und die Bretter hätten auch von jedem Zehnjährigen zusammengenagelt sein können. Am Abend war dann Vorsicht geboten, denn manche Nägel standen raus und so manches Brett in der Reihe fehlte. Aber alles in allem wirklich ok für den Preis von 400 Bath.

Zur Insel an sich bleibt nur zu sagen, sie ist wunderschön aber gleicht sich wie ein Ei dem anderen mit dem bisher gesehenen. Was sich nicht gleicht, das sind die Preise, ob für Ausflüge das dreifache oder für's Essen das zweifache, eine saftige "Inselerhöhung" war von Anfang an zu sehen.
Die Preise in Kombination mit den unwirklichen 40 Grad im Schatten, überzeugten uns dann doch sehr schnell den Rückzug zum liebgewonnenen Krabi anzutreten. Das Good Dream und sein super Essen warteten schon auf uns. :-)

Hier die Diashow

 

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