| Roller ausleihen und zum Strand |
| Montag, den 22. März 2010 um 11:44 Uhr |
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Unser Programm bestand nach wie vor aus einer Mischung aus LowCost und dem Warten auf unseren Freund Sebastian, aka "Bas", der sich auf den Weg zu uns aus Deutschland machen würde. Der beste Plan erschien uns erneut einen Roller zu mieten und die Strandgegend rund um Krabi zu erkunden.
Nach gutem Frühstück und Verhandlungen mit der hartnäckigen Rollerverleiherin, fuhren wir dann durch die Gummibaumplantagen zum Strand. Im Schatten war es die reine Wohltat aber sobald man durch die Sonne fuhr brannten die Arme und der Nacken. Lange Ketten von T-Shirt Buden und Verkaufsständen säumten den Weg. Und nach ein paar hundert Metern eröffnete sich einem, ein wirklich schöner und garnicht so überlaufener Strand, wie zuvor angenommen.
Die Verbrannten liessen wir hinter uns und unsere Aufmerksamkeit wurde von einer riesigen Affenhorde erweckt. Sie schlenderten alle den Strand entlang und jeder Touri der was zu essen oder zu trinken an sich hatte wurde besprungen. Es müssen die Verwandten der kleinen Piraten unserer Kajaktour gewesen sein, so perfekt war ihr System. Sie lausten sich im Schatten und im nächsten Moment lausten sie sich auf begeisterten Touristen, die ihr Glück wahrscheinlich erst abends, juckend im Hotelzimmer realisieren würden. Von den Affen und den Brathähnchen genug, fuhren wir dann gegen Mittag zurück zum Hostel. Ja, durch die pralle Sonne, Idioten! Aber wir hatten Hunger und keine Lust mehr auf überteuerten Strandblick. Wie empfohlen hatte er und seine Freundin die "four island tour" gemacht. Doch mit anderen Impressionen als wir sie mitgenommen hatten. Das erste war, das einer der alten Dieselmotoren, welche an einen überdimensionalen "Mixstab" erinnern, der die Schiffsschraube darstellt, so hoch gerissen wurde, das er das ganze Dach ihres Bootes "abrasiert" hatte. Nur knapp mit der Gesundheit entkommen, liess das zweite Erlebnis der besonderen Art nicht lange auf sich warten.
Die Guides fischten einen toten Mann, bekleidet mit Schnorchel und Brille aus dem Meer. Doch nicht genug des Übels, wollte keiner diesen Toten an Bord nehmen und so wurde er kurzer Hand, mit seiner Hand am Boot befestigt und den ganzen Weg durchs Meer, zurück zum Hafen gezogen. Über die Todesursache lässt sich nur spekulieren aber sie reichen von Herzinfarkt bis vom Speedboot überfahren. Schnorcheln ist gefährlich und man macht es am besten, in so belebten Gebieten wie hier, nur in der Gruppe und nur am Rande der Klippen. So geht man auf Nummer sicher gesehen zu werden bzw. nicht überfahren zu werden. Die Bilder |



