| St. Kilda Beach |
| Mittwoch, den 31. März 2010 um 10:33 Uhr |
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Das Wetter war gegen Morgen noch nicht das Beste, aber heute wollte ich unbedingt den Strand und das Meer an Melbournes Küste sehen. Da ich inzwischen bei meiner zweiten Couchsurferin Claire „eingecheckt“ hatte, musste ich erst mal den Zug Richtung City nehmen. Claire wohnt in einem kleinen gemütlichen Vorort namens Seddan in North Melbourne. Hier kommt man sich vor, als wäre man in der Zeit zurückversetzt. Nichts, ausser kleiner, malerischer Holzhäuser. Eines schöner als das andere und nicht wenige mit blühenden Rosen in den Vorgärten.
Nur soviel zu Claire: Sie ist 31 Jahre alt, 1,60 m groß und hat in den letzten 4 Jahren die halbe Welt bereits. Unter anderem war sie alleine in viele Teilen Afrikas, in Syrien und im Iran unterwegs. Einfach nur respekteinflößend und ein weiteres Beispiel dafür, dass wir zumeist einfach zu viel Angst und Vorurteile in unseren Köpfen haben.
Die Fahrt bis ins Zentrum dauert ca. 15 min. und ab dort nimmt man die Tram bis nach St. Kilda. Am Luna Park, einen ziemlich kleinen Vergnügungspark mit kleiner Achterbahn, angekommen, waren es nur noch 100 Meter und ich war am Strand. Es war genauso, wie ich es mir vorgestellt hatte; eine lange kurvige Promenade, ein sauberer Strand und überall Menschen unterwegs, die den Tag genossen. Biker, Jogger, Skater, Spaziergänger und Leute die am Strand Fußball spielten. Alle Altersklassen waren vertreten. Die perfekte heile Welt. Zur Krönung des Tages kam auch noch die Sonne heraus und ich döste gefühlte zwei Stunden auf einer Bank. Gegen Mittag spazierte ich weiter den Strand entlang und nach etwa zwei Kilometern, kam ein größerer Strandabschnitt mit Dutzenden Kitesurfern. Ein super Bild mit all den bunten Kites am Himmel. Also, was blieb mir anderes übrig, als mich angenehm in den Dünen zu platzieren und den Jungs und Mädels beim Kiten zu zu schauen. ;) Bevor ich wieder nach Seddan fuhr,machte ich noch einen Abstechern in die Bibliothek von Melbourne, um dort meine Emails zu checken. Auf dem gesamten Vorplatz tummeln sich massig Studenten und andere junge Leute und man hat das Gefühl, das die Lebensqualität bzw. die Stimmung ein wenig besser ist als bei uns. Vielleicht liegt's ja auch am Wetter. ;) Abends erzähle Darek, ein weiterer Couchsurfer, der bei Claire untergekommen ist, von einem Couchsurfing Treffen in einem Park am Strand. Die DiashowAlso nichts wie hin, zuvor jedoch noch ein Abstecher nach Mc. Donald's. Alles andere ist für echte Backpacker hier fast unerschwinglich. Die Preise können einen schon gewaltig schocken, erst recht, wenn man gerade aus Thailand kommt. Angefangen von der Flasche Wasser für 1,80 $ im Supermarkt oder ein Schokoriegel für 2,90 $. Ein Mittagessen bekommt man nicht unter 12 $ und ein Sandwich für 7 $. Wobei 1 € etwa 1,40 $ sind. Beim Treffen im Park waren etwa 25 Leute anwesend, welche schon fleißig auf Ihren Drums spielten. Ein genialer Abend, bei dem Couchsurfer aus aller Herren Länder vertreten waren. Die Kontakte, die man hier knüpft und die Storys die man hört, sind wirklich einmalig und unbezahlbar. Traveller unter sich...
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