| Sydney Day 1 |
| Samstag, den 03. April 2010 um 11:43 Uhr |
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Melbourne hatte schon schwer beeindruckt in Sachen Lifetyle, Leute, Klima und Atmosphäre aber Sydney kann das alles toppen! Am frühen Morgen angekommen, setzte ich mich direkt in den Bus Richtung Coogee Beach, wo meine nächste Couchsurferin Kimbily ihr Appartement hat. Es ist ein kleiner Strandabschnitt in der Nähe des bekannten Bondi Beach. Alles ist hier so perfekt wie in einer Filmkulisse. Eine kleine Strandpromenade mit Geschäften und jede Menge Cafes. Davor ein kleiner Park mit öffentlichen Barbeque-Grills und Palmen. Der Strand ist eingekesselt von beeindruckenden Kliffen, die die ganze Küste entlang das Bild prägen.
Die Menschen scheinen hier sorgenfrei zu sein und noch einen Tick entspannter als in Melbourne. Das könnte aber auch den Grund haben, dass dies eine ziemlich wohlhabende Gegend Sydney's ist. Die Wohnungs und Häuserpreise bestätigen dies. Das Appartement von Kim z.B, mit zwei Schlafzimmern, Bad, Wohnzimmer und Küche ist mit Sicherheit nicht das schlechteste aber auch nichts außergewöhnliches...ist zu kaufen für 1 Million Aus. $. Andere Häuserpreise fangen aber in ganz Sydney bei diesen Summen erst an und gehen mit Leichtigkeit bis zu 5 oder noch mehr Millionen. Wahnsinn!
Wie auch immer, ich hatte das Glück, hier umsonst übernachten zu dürfen und mich mit den „Locals“ auszutauschen. Am ersten Tag stand nichts weiter auf dem Programm, als bei einem Cafe zu Quatschen, was die Aussis sehr gerne tun und gegen Nachmittag einen längeren Spaziergang zu machen. Diesen unternahm ich mit Angela, einer weiteren Couchsurferin, die bei Kim wohnte. Wir gingen von Coogee aus die Küste entlang zum Bondi Beach. Wohl einer der schönsten Spaziergänge, die ich jemals gemacht habe. Hinter jeder Kurve und Biegung kam eine neue Traumkulisse zum Vorschein. Ich hoffe, die Bilder können dies ein wenig vermitteln.
Freitag fuhr ich mit dem Bus in die City zum Central Quai und startete von dort aus das ganz normale Touristen Programm. Sydney Opera, Botanic Garden und The Rocks. Die Oper ist nicht zu unrecht weltbekannt und hat eine einmalige Lage in der Bucht. Der botanische Garten liegt direkt nebenan und ich verbrachte dort bestimmt 3-4 Stunden. Man kann dort einmal außen am Wasser entlang laufen und hat immer den Traumausblick auf die ganze Bucht und die umherfahrenden Segelboote und Fähren. Danach läuft man dann quasi von hinten durch die verschiedenen Bereiche: Rosengarten, Gewürze, Asiatische Pflanzen, Bedrohte Pflanzen, Palmen... einfach alles ist da und so wunderschön in der hügeligen Landschaft angelegt das man sich nicht satt sehen kann. In einer Ecke hingen auch die riesigen Flughunde zu Hunderten in den Bäumen, wie wir sie schon zuvor in Sri Lanka gesehen hatten.
Nachdem ich mir dort die Füße auf den Flip Flops platt gelaufen hatte und mich nach meinem Macces-Fraß im kleinen Park vor den Docs ein wenig ausgeruht hatte, lief ich im Nachmittag noch in dem Viertel „The Rocks“ umher. Das ist der Bereich vor der großen Brücke die das ganze Bild der Stadt mit ausmacht. Der Name kommt wohl daher, dass alles auf einem Hügel liegt. Auch wiederum traumhaft zum Umher schlendern mit jeder Menge Cafes und Bars. Schwer beeindruckt und komplett ausgelaugt ging es dann zurück nach Coogee...Pizza essen und schlafen. ;) Die ersten Bilder aus Sydney
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