| Wellington |
| Sonntag, den 25. April 2010 um 11:33 Uhr |
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Die Reise zur Nordinsel begann mit einem herrlichen Flug bei klarem Wetter,.So hatte ich freie Sicht auf die Gebirgslandschaft, die ich zuvor mit dem Camper durchquert hatte. Nach der Landung, saß ich keine 10 Minuten später schon im Shuttlebus und war weitere 15 Minuten später am Ziel. Nämlich dort, wo ich mich mit meiner guten Freundin Anne verabredet hatte. Anne wohnt seit ca. 3 Jahren in Wellington in einer etwas außergewöhnlichen WG. Ein ziemlich großes Gebäude, welches schon viele Funktionen hatte, wie etwa ein Kaffeelager, oder ein Botschaftsgebäude dient jetzt bis zu 9 Personen, inkl. Familie mit drei Kindern, als Wohnhaus.
Ganz nebenbei hat diese Gemeinschaft ein soziales Projekt ins Leben gerufen, dass sich Stillwaters nennt. Jeden Freitag stehen die Türen offen und es wird eine große Mahlzeit gekocht. Viele sozial Bedürftige kommen dann hierher und nehmen dieses tolle Angebot in Anspruch, können sich satt essen und ein nettes Gespräch halten.
An diesem Tag war es ungewöhnlich windstill in Wellington und wir schnappten uns gegen Mittag die Fahrräder und fuhren ein wenig an der schönen Seaside entlang und später durch die City. Alles gut zu schaffen in zwei bis drei Stunden und es hat mich ein wenig an Sydney erinnert nur ein paar Nummern kleiner. Abends habe ich dann mein erstes Sushi gegessen und dann auch noch selbstgemachtes! Wirklich ziemlich einfach das ganze und schmecken tut es auch noch.
Nachdem wir pappsatt waren, entschlossen wir uns noch kurzfristig mit zwei anderen Bewohnern ins Kino zu gehen. Nicht in irgendein Kino,...sondern ins Embassy! Der Name wird wohl in Europa kaum jemandem etwas sagen, es war jedenfalls das Kino, wo die Premiere von Herr der Ringe lief und dementsprechend edel war es auch damals renoviert worden. Zumindest kann ich jetzt sagen, ich war im selben Kino wie Frodo, Gimli, Legolas und Co. ;) Der Film, den wir uns angeschaut haben heisst Boy und ist hier in NZ sehr bekannt und behandelt auf ziemlich witzige Weise die Integrationsprobleme der Maori. Am nächsten Morgen standen wir in aller Frühe auf, da wir um 5.30 die Andachtsfeier zum Anzac Day sehen wollten. Ein jährlicher Gedenkfeiertag für die gefallenen Soldaten. Eine Dreiviertelstunde später war der Spuck aus drei Liedern, zwei Reden, Salutschüssen und einem Kapellenmarsch auch schon vorbei. Danach ging es unverzüglich wieder ins Bett um zwei weitere Stunden zu schlafen.
Den restlichen Tag sind wir noch etwas durch die Stadt gelaufen und haben uns längere Zeit im Museum aufgehalten, wo es eine Menge kostenloser Ausstellungen zu sehen gab. Morgen werde ich mich dann auf den Weg zum Tongariro National Park machen, wo ich Dienstag die berühmte „Tongariro Crossing“ Strecke wandern werde, die der beste Eintagestrack in NZ sein soll. Ich bin gespannt... Die Diashow |



